
Unsere Mission
beyond new – The Human Future Foundation
ist ein Raum für die Gestaltungsfragen lebensfähiger Gesellschaften unter den Bedingungen der Heißzeit. Wir verbinden Wissenschaft, Kultur, Technologie und gesellschaftliche Praxis, um Zukunftsbilder zu entwickeln, die über reines Krisenmanagement hinausgehen.
„Ich denke, es gibt gute Gründe für die Annahme, dass das moderne Zeitalter zu Ende geht.
Es gibt heutzutage viele Hinweise darauf, dass wir uns in einem Übergangsstadium befinden, es sieht so aus, als ob etwas auf dem Weg hinaus ist und als ob etwas anderes unter Schmerzen geboren wird.
Es ist so, als ob etwas taumelt, schwankt, schwindet und sich selbst erschöpft – während sich etwas anderes, noch Unbestimmtes, langsam beginnt aus den Trümmern zu erheben.“(Vaclav Havel)

Unser Fokus liegt auf dem Umgang mit den Folgen der Erderwärmung, der Möglichkeit einer postkapitalistischen, regenerativen und digital inklusiven Resilienzökonomie, die Vermittlung von Widerstandskraft und Future Literacy für die nächsten Generationen und dem Zusammenhang von kollektiven Traumata und der Transformationsunfähigkeit von Gesellschaften.
Wir wollen nicht an Symptomen arbeiten und an der Optimierung nicht mehr tragfähiger Gesellschaftskonzepte, sondern an den Grundlagen einer neuen Zivilisationslogik.
beyond new ist kein klassischer Thinktank – wir verstehen es als eine Übungsgemeinschaft für das bewusste Entwerfen der Welt nach der alten, nicht mehr tragfähigen Normalität.
Signature-Themes


Unsere vier Labs für das Fundraising

Vom Reden über den Klimawandel zur Gestaltung der Heißzeit.
Die Klimakrise ist längst keine Umweltfrage mehr – sie ist eine Zivilisationsfrage. Es geht nicht mehr allein darum, Emissionen zu senken. Es geht darum, eine Welt zu gestalten, die unter Bedingungen von Hitze, Wasserstress und ökologischem Verlust bewohnbar, gerecht und frei bleibt. Das beyond climate change lab entwickelt dafür eine neue Disziplin: Klimafuturologie. Sie verbindet Erdsystemforschung mit räumlichen Szenarien, Stadtplanung, Migration und kultureller Imagination – und fragt nicht nur, was droht, sondern wie gelingende Anpassung konkret aussehen kann. Europa als Reallabor einer neuen Klimazivilisation: Das ist der Horizont, auf den wir hinarbeiten.

Eine Wirtschaft, die innerhalb planetarer Grenzen funktioniert.
Die größte ökonomische Aufgabe der kommenden Jahre ist nicht Wachstum um jeden Preis – sondern der Aufbau von Robustheit, Anpassungsfähigkeit und öffentlicher Handlungsfähigkeit unter instabilen Bedingungen. Das beyond economy lab arbeitet an den Grundlagen einer Resilienzökonomie: einer Wirtschaftsweise, die Stabilität nicht aus Expansion gewinnt, sondern aus Gemeinwohlorientierung, regionalen Kreisläufen und technologischer Souveränität. Wie bleibt Europa handlungsfähig zwischen Tech-Oligarchien und Staatskapitalismus? Wie funktioniert KI als öffentliche Infrastruktur statt als Werkzeug weniger Konzerne? Welche Architektur brauchen Märkte, damit Wohlstand nicht kollabiert, wenn die Normalität instabil wird?

Zukunftskompetenz als Schlüssel zur demokratischen Gesellschaft.
Kinder und Jugendliche wachsen in eine Welt hinein, die unsicherer, komplexer und widersprüchlicher ist als alles, was frühere Generationen in dieser Dichte erlebt haben. Und doch bereiten wir sie noch immer kaum darauf vor. Das beyond futures literacy lab versteht Zukunftskompetenz nicht als modisches Bildungsziel, sondern als gesellschaftliche Grundfähigkeit: Zukünfte denken, Risiken einschätzen, Ambivalenzen aushalten, trotz Unsicherheit handlungsfähig bleiben. Kinder-Universitäten, Sci-Fi-Labs, Generationenpatenschaften – wir entwickeln Formate, die junge Menschen nicht belehren, sondern ermächtigen. Denn die Zukunft entsteht dort, wo die nächste Generation lernt, sie mitzuschreiben.

Warum emotionale Stabilität zur Voraussetzung von Transformation wird.
Viele gesellschaftliche Veränderungsprozesse scheitern nicht an fehlendem Wissen oder mangelnder Technik. Sie scheitern daran, dass Menschen unter Dauerstress nicht kooperationsfähig bleiben. Unverarbeitete individuelle und kollektive Verletzungen wirken unbewusst in Beziehungen, Institutionen und politischen Entscheidungen fort – als Trauma-Matrix, die Wandel blockiert, bevor er beginnt. Das beyond trauma lab macht diese Muster sichtbar und entwickelt traumasensible Räume, Formate und Methoden, die Urteilskraft, Empathie und Konfliktfähigkeit stärken. Was anerkannt werden darf, kann sich bewegen. Was gefühlt werden darf, wird transformierbar.
Warum eine allgemeine Förderung jetzt den größten Hebel hat.
Eine Investition nicht in ein Thema – sondern in die Infrastruktur der Zukunft.
Wir leben in einer Zeit, in der die alte Weltordnung sehr schnell brüchig wird, während die neue noch kaum am Horizont zu Viele Initiativen arbeiten an Einzelproblemen. beyond new arbeitet an ihrer Verbindung: Klima, Ökonomie, Zukunftskompetenz und gesellschaftliche Belastungen werden als ein gemeinsames System begriffen – weil Transformation nicht am nächsten Engpass scheitern darf. Die Stiftung produziert keine bloße Awareness. Sie entwickelt belastbare Ergebnisse: Szenarien, Narrative, Referenzpapiere, Pilotformate und anwendungsfähige Modelle für Politik, Kommunen, Medien und Zivilgesellschaft.
Eine allgemeine Förderung finanziert nicht nur Inhalte – sie finanziert das, was aus Inhalten eine wirksame Institution macht: Fellows-Koordination, Szenarienentwicklung, redaktionelle und kuratorische Arbeit, Netzwerkpflege, Publikationen und die Fähigkeit, neue Entwicklungen schnell in eine größere Gesamtperspektive zu integrieren. Projektmittel bauen Bausteine. Freie Mittel bauen die Institution dahinter. Gesucht werden Menschen und Family Offices, die nicht ein einzelnes Projekt fördern möchten, sondern den Aufbau einer unabhängigen Zukunftsinfrastruktur. Wer dies ermöglicht, stiftet nicht nur Geld – sondern Richtung.
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