
Zukunftgespräche
beyond new – Zukunftsgespräche ist ein Podcast für alle, die Zukunft nicht nur „verstehen“, sondern denken und verwirklichen wollen. Wir sprechen mit Vordenker:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik über die großen Umbrüche unserer Zeit: Klima, KI, Bildung, Demokratie, neues Wirtschaften – und darüber, wie wir handlungsfähig bleiben. Zukunft braucht Haltung. Und Werkzeuge.
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Du erfährst von Eckard Christiani und Prof. Dr. Stephan Rammler, mit welchen vier Arbeitsschwerpunkten wir starten (beyond climate change, beyond economy, beyond trauma, beyond future literacy), wie daraus Podcast, Magazin, Plattform und Werkstätten entstehen.
Sven Plöger ist einer der bekanntesten Meteorologen Deutschlands — und einer der wenigen, der über den Klimawandel so spricht, dass man zuhören will. Nicht als Aktivist, nicht als Moralprediger, sondern als jemand, der komplexe Physik in Geschichten übersetzt, die im Kopf bleiben.
In diesem Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Rammler geht es um die große Frage unserer Zeit: Wie reden wir eigentlich über die Erderwärmung — und warum scheitern wir dabei so oft?
Peter Spiegel ist Zukunftsforscher, Sozialunternehmer und einer der hartnäckigsten Vordenker der Future Skills in Deutschland. Seit Jahren argumentiert er gegen eine Selbstverständlichkeit, an die sich alle gewöhnt haben: dass Bildung vor allem Wissensvermittlung sei.
In diesem Gespräch mit Eckard Christiani geht es um eine Frage, die fast alle betrifft: Warum lernen wir so viel — und fühlen uns trotzdem so schlecht vorbereitet auf die Zukunft?
Svenja Schulze war Bundesumweltministerin und Bundesentwicklungsministerin, davor Wissenschaftsministerin in Nordrhein-Westfalen. Heute sitzt sie für Münster im Bundestag und ist als Haushälterin für die Wissenschaft zuständig. Sie kennt die Transformationspolitik also von innen — inklusive der Stellen, an denen sie gescheitert ist.
In diesem Gespräch mit unserem Fellow Dirk Meyer geht es um eine unbequeme Frage: Wie geriet ein Projekt, das breite Zustimmung fand, in eine Legitimationskrise?
Matthias Glaubrecht ist Evolutionsbiologe, Professor für Biodiversität der Tiere an der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Leiter des Evolutioneums, des künftigen Naturkundemuseums in Hamburg. Aufgenommen haben wir das Gespräch dort, wo das Museum entstehen soll.
Sein letztes Buch beginnt am Fuß des Vesuvs. Millionen Menschen leben dort am Rand eines Supervulkans — und wenn zur Evakuierungsübung gerufen wird, fahren sie lieber ans Meer. Genau das, sagt Glaubrecht, tun wir alle gerade.
Eva Ladipo ist Journalistin und Autorin. Sie hat für die Frankfurter Allgemeine, die Financial Times und die Welt geschrieben, Anfang der 2000er Vanity Fair in Deutschland aufgebaut und zwei Romane veröffentlicht. In diesem Jahr ist bei Reclam ihr Essay „Not am Mann. Die Erfindung toxischer Männlichkeit“ erschienen.
„Wir bekommen die Wut nicht in den Griff, wenn wir sie für eine reine toxische Emotion halten und den Wütenden vorwerfen, sie seien toxisch“, sagt Ladipo. Genau das schüre sie weiter.
Heinrich Strößenreuther ist Umwelt- und Verkehrsaktivist, Politikberater und Fellow unserer Stiftung. Die Zeit nannte ihn den Verkehrsrebell im schwarzen Anzug, die taz den erfolgreichsten Verkehrslobbyisten Deutschlands. Seine Methode sieht jedes Mal gleich aus: Bürgerbewegung, Volksentscheid, Gesetz.
In diesem Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Rammler geht es um die Frage, ob Aktivismus etwas ausrichtet.
