Unser individuelles Burnout ist auch ein Spiegel des planetaren Burnouts. Aber Resignation ist keine Option.
Ein Essay von Dr. Ute Scheub
Die Kraniche fielen wie Steine vom Himmel. Ende Oktober 2025 war im Fernsehen zu sehen, wie an Vogelgrippe erkrankte Tiere sich noch mit letzter Kraft bemühten, im herbstlichen Vogelzug über Norddeutschland mitzuhalten.

Sie hatten all ihre bewundernswerte Grazie verloren, sie taumelten, schlugen hilflos mit den Flügeln, dann fielen sie tot auf die Erde. Tausende starben an einer Krankheit, die durch Menschenhand extrem verstärkt wurde.
Massentierhalter sperren Tausende oder gar Zehntausende Hühnervögel zusammen in enge Ställe, wo sich dann Erreger ungestört verbreiten können und die Tiere dahinraffen. Die Abluft solcher Stätten ist oft virenverseucht, und so stecken sich auch Wildvögel an, die das Virus um die halbe Welt verbreiten; immer öfter werden sogar Säugetiere und Menschen befallen. Laut dem erwähnten TV-Bericht wurden eine halbe Million Hühner gekeult, inzwischen dürften es noch weit mehr sein. Aber der Reporter erwähnte nur die ökonomischen Verluste der Hühnerhalter. Wie mitleidlos berichten die Medien, wie herzlos reagiert die Gesellschaft! Es gab keine sichtbare Trauer um eine der anmutigsten Vogelarten der Welt. Und keinerlei Mahnungen, endlich die Massenquälhaltung von Nutztieren zu beenden. So etwas nicht mitzuformulieren, gilt als „journalistisch professionell“. Nach dem Motto: Bloß kein Emo-Gequatsche!
Haben wir unsere Gefühle ausgeschaltet, weil uns das Mitfühlen mit hilflosen Kreaturen überfordert? Weil wir angesichts der vielen schrecklichen Nachrichten in der Welt abgestumpft sind? Weil wir uns in einem allgemeinen Erschöpfungszustand befinden inmitten der globalen Krisen, die sich zu einem Polykrisen-Knäuel verdichtet haben? Weil viele von uns sich am liebsten unter der Bettdecke verkriechen und keine bad news mehr hören wollen?
Die Nachrichtenabstinenz in Deutschland hat laut einer Umfrage des Reuters Institute Digital News Report 2025 einen Rekordwert erreicht. 71 Prozent der Befragten vermeiden Nachrichten zumindest gelegentlich. [I] In der Schweiz wollen laut einer Studie der Uni Zürich fast die Hälfte der Bevölkerung überhaupt keine Nachrichten mehr hören. [II] Obwohl der Trend gefährlich für die Meinungsbildung in der Demokratie ist, kann man es niemandem persönlich verdenken: Wir alle versuchen uns vor Überflutung und Überforderung zu schützen. Schließlich strömen täglich so viele Informationen auf uns ein wie auf ein Bäuerlein im 17. Jahrhundert in seinem ganzen Leben. Unser Nervensystem ist nicht dafür gemacht, diesem täglichen Dauerfeuer an Kriegs-, Krisen- und Katastrophen-Meldungen standzuhalten. Unser Reservoir an Mitgefühl scheint dafür nicht auszureichen und erst recht nicht unser Handlungsspielraum. Burnout, Depressionen und andere psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren zu, besonders unter Jugendlichen, die für ihr künftiges Leben extrem schwarzsehen.
Aber ist das nur das Problem einer überforderten Psyche? Manche Traumaforschenden vermuten: Womöglich sind Menschen ein Spiegel des Erschöpfungszustandes des Planeten. Womöglich ist er durch die ständige Ausbeutung seiner Ressourcen ähnlich ausgebrannt wie wir, und womöglich gehen wir mit unseren eigenen physischen und psychischen Ressourcen genauso ausbeuterisch um wie mit dem Planeten. Unser Nervensystem spiegelt also auch die Krise der Ökosysteme.
Die Erde ist tief verletzt, in gewisser Weise sogar traumatisiert, weil ihr feines Gewebe, das immer neue Lebewesen erzeugt, vielerorts verwundet und vernarbt ist. Der renommierte Klimawissenschaftler Johan Rockström und sein Forschungsteam haben ein Modell mit neun planetaren Grenzen entwickelt, und inzwischen sind sieben überschritten: durch Artensterben, Klimawandel, Landschafts-Zerstörungen, Verseuchungen mit Nitrat, Plastik und Ewigkeits-Chemikalien, saure Meere, austrocknende Böden und so weiter. [III] Die Folgen sind Missernten, Dürren, Überflutungen und Monsterstürme. Die Wetterextreme sind, wenn man so will, die Sprache der Natur und der Schrei der Erde.
Meere, Korallenriffe, Wälder, Feuchtgebiete und Grasland sind ihr Immunsystem, in denen sich das Leben immer wieder erneuern kann. Doch viele Immun-Organe sind schwer beschädigt. Der Bergbau zur Förderung von fossilen Energien und Metallen hinterlässt Mondlandschaften. Die Übernutzung von Böden macht diese unfruchtbar: Eine Fläche fast so groß wie Russland taugt aufgrund von Entwaldung, Landschädigung und Bodenerosion nicht mehr für Pflanzenanbau. [IV] Zerfallenes Plastik findet sich als Mikro- und Nano-Partikel inzwischen in allen Ozeanen und Böden und damit auch in Pflanzen, Tieren und Menschenkörpern. [V] Bei verstorbenen Demenzkranken wurden bis zu sieben Gramm Mikroplastik im Gehirn gefunden, was etwa vier Flaschendeckeln entspreche, so der Arzt Eckart von Hirschhausen. [VI] Man könnte sarkastisch sagen: Die Probleme auf der Welt werden immer härter und die menschlichen Birnen dank Plastik immer weicher.
Das alles spricht dafür, dass das Burnout der Menschen mit dem Burnout des Planeten zusammenhängt. Die Evolution des Lebens entwickelte sich als fein austariertes, unendlich komplexes Wechselspiel zwischen Molekülen und Zellen. Anders als früher angenommen sind Zellen über ihre Membran zu vielfältiger Wahrnehmung ihrer Außenwelt begabt, sie reagieren darauf mit der Produktion jeweils passender Proteine. Chemikalien, Schwermetalle, Pestizide und Plastikpartikel sind aber Fremdkörper in Lebewesen und bringen die Reproduktion der Zellen durcheinander. Wollen wir gesund bleiben, dann reicht unsere individuelle Optimierung mit täglich 10.000 Schritten nicht aus, dann müssen wir uns kollektiv um die Erde kümmern.
Die moderne Mikrobiologie hat bestätigt, was Buddhisten längst wissen: Es gibt kein unabhängiges Ich. Alle Individuen sind ein gigantisches Wir. Menschen verfügen über die unglaubliche Menge von geschätzt 30 Billionen Körperzellen. Diese arbeiten wiederum mit etwa 38 Billionen Mikroorganismen – auch Mikroben genannt – in unserem Körper zusammen. Mengenmäßig besteht also mehr als die Hälfte unseres Körpers aus ihnen, und über 90 Prozent unserer Gene ist nichtmenschlichen Ursprungs. Das menschliche Genom ist also besiedelt und durchdrungen von einem zweiten, einem viel größeren Mikroben-Genom. Wir sind durch und durch verwoben und verbunden mit anderer Natur. Wir sind – wie alle größeren Lebewesen – im Grunde ein Viel-Lebewesen, das sich in Milliarden Jahren Evolution entwickelt hat. [VII]
Unsere Haut ist komplett mit Mikroben bedeckt, unsere Schleimhäute sind von ihnen besiedelt, auch Lungen und Nieren sind von kleinen Freunden bewohnt. Freunde deshalb, weil Bakterien, Pilze und Viren in ihrer riesigen Mehrheit von bis zu 99,99 Prozent keine Krankheitserreger sind, sondern für unsere Gesundheit sorgen. Ungefähr 90 Prozent der Mikroben des menschlichen Wir – etwa 35 Billionen Bakterien und eine Billiarde Viren – leben im Darm, ohne sie können wir nicht leben. Diese Koordination zwischen Billionen Mitspielern ist ein Meisterwerk der Evolution.

Wir sind alle „Holobionten“, wörtlich übersetzt Ganz-Lebewesen oder Viel-Lebewesen, die sich in Ko-Evolution mit der mikrobiellen Gemeinschaft entwickelt haben und eine Ko-Evolution mit allen Ökosystemen der gesamten Biosphäre eingegangen sind bzw. diese überhaupt erst geschaffen haben. Der ganze Planet ist ein einziger Holobiont, also eine ganzheitlich zu sehende Sphäre, in der alles mit allem zusammenlebt. Oder in Anlehnung an die Philosophin Ina Praetorius nochmal anders gesagt: Durch einander leben wir durcheinander.
Menschliche Gesundheit ist also eine kollektive Eigenschaft der mit uns verbundenen Mikroben in allen Ökosystemen und Lebensmitteln, die unseren Körper und Geist beeinflussen. Ohne gesunde Böden, ohne vielfältige Bakterien in Pflanzen und Tieren werden wir selbst krank. Antibiotika aus der Massentierhaltung, Pestizide, Chemikalien, Chemiedünger, Schwermetalle und Plastik im Boden landen letztlich in unseren Körpern und verursachen „Zivilisationskrankheiten“, etwa Fettleibigkeit, Allergien, Asthma, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Und, das ist der neueste Forschungsstand: auch Depressionen und andere psychische Störungen. [VIII] Diese haben natürlich auch seelische Ursachen. Aber beides wirkt zusammen, wenngleich diese biopsychosozialen Zusammenhänge noch völlig unerforscht sind.
Indigene Gemeinschaften wissen das schon lange. Viele verehren „Mutter Erde“ und zelebrieren Dankbarkeit für ihre großzügigen Gaben. „Mutter Erde verschwendet Samen und kümmert sich nicht darum, wo sie landen. Sie gibt das allen ihren Kindern. Sie braucht dafür keine Mittler wie das Geld“, so Pat McCabe alias Woman Stands Shining, Heilerin der Navajo, beim Zoom-geführten „Climate Consciousness Summit“ des globalen „Pocket Project“ anlässlich der Klimakonferenz in Brasilien. [IX] Wie viele Indigene sieht sie Parallelen zwischen dem planetaren Körper und dem menschlich-weiblichen Körper. Das Wasser sei das Nervensystem der Erde, es gehe durch alle Lebewesen hindurch, verbinde alles und alle. Andere vergleichen die Wasseradern des Planeten mit den menschlichen Blutbahnen. Wird Wasser kanalisiert oder vergiftet, wird nicht nur „Mutter Erde“ krank, sondern auch ihre Kinder, also wir. „Krankheiten entstehen, weil etwas im Ungleichgewicht ist“, sagt auch Mama José Gabriel, spiritueller Führer der Kogi, die in der abgelegenen kolumbianischen Sierra Nevada de Santa Marta immer noch so leben wie vor der Ankunft der spanischen Eroberer. [X] Er sieht es so: „Die Erde gleicht dem menschlichen Körper. Sie hat ein Herz, Augen, Gehör, Glieder, früher war sie gesund. Aber es erkranken die Organe der Erde, die Flüsse sind krank, die Berge, die Lagunen.“ [XI]
Diese Disbalance zeigt sich umgekehrt auch in der menschlichen Psyche. Der kanadische Arzt und Traumaforscher Gabor Maté ist überzeugt davon, dass die kapitalistisch-materialistische Ausbeutung der Natur uns krank macht. Weil wir ständig unter Stress um Jobs, Status, Besitz und Geld konkurrieren, reagiere unser Körper mit chronischen Entzündungen, und wir vernachlässigen das Wichtigste im Leben: soziale Bindungen, die uns tragen und nähren. Das entferne uns vom Wesen des Menschseins, von Kernbedürfnissen wie Zugehörigkeit, Autonomie, Könnerschaft, Selbstwertgefühl und Sinn. Geld- und Warenbesitz stimuliere über den Dopaminzyklus im Gehirn stets die Sucht nach noch mehr, deshalb blieben solche Personen immer unzufrieden. [XII] Der US-Sozialpsychologe Tim Kasser pflichtet bei: Je materialistischer Personen sind, desto mehr herrsche Suchtverhalten, Einsamkeit, Entwurzelung und Sinnverlust, desto unglücklicher werden sie. [XIII]
Gefühle von Isolation und Vereinsamung nehmen tatsächlich massiv zu, besonders in individualisierten westlichen Ländern. Menschen separieren sich voneinander, Nachbarn kennen sich kaum noch, und öffentliche Räume, in denen man sich begegnet, sind stark kommerzialisiert. In Deutschland fühlen sich rund 60 Prozent aller Befragten oft oder manchmal einsam, so der „Einsamkeitsreport“ der Techniker-Krankenkasse von 2024. [XIV] Fast zwei Drittel! Einsamkeit ist aber auch ein Symptom der Trennung von der Natur, die als auszubeutende Ressource betrachtet wird. Die westliche Philosophie und Ökonomie der Naturbeherrschung hat zu Naturblindheit geführt: Wir merken gar nicht mehr, wenn wir natürliche Ressourcen verprassen, verschmutzen oder zerstören.
Ein weiterer Treiber der Isolierung voneinander ist eine Struktur, die in den 1990ern paradoxerweise als Symbol der weltweiten Verbindung und der freien Fluktuation von Wissen begann: das Internet. Heute ist es aufgrund der privaten Aneignung von Daten durch immer größere Monopole das Gegenteil geworden. Social-Media-Konzerne wie Facebook, Youtube oder Tiktok bieten Endlosschleifen an bunten Inhalten und erzeugen damit ganz bewusst Süchte, die Körper und Gehirne verändern. Isolierte Menschen sitzen vor Bildschirmen, viele aggressiv oder verzweifelt. In Straßen und U-Bahnen starren sie auf Bildschirme, statt sich in die Augen zu sehen. Selbst an früher so geselligen Orten wie Cafés fummeln die meisten an ihren Handys, statt vielleicht mal zu flirten oder sich mit dem eigenen Nachwuchs zu beschäftigen. Kindern schadet der gestörte Kontakt zu den Eltern und der frühzeitige Handykonsum am allermeisten. Kinderarztpraxen verzeichnen laut nach einem Bericht der „Tagesschau“ immer mehr verhaltensgestörte Kleinkinder, die vor den Flimmerdingern allein gelassen werden. [XV]

Das klingt alles hoffnungslos. Aber das ist es nicht. Es gibt viele Auswege und Heilungsmöglichkeiten. Am wichtigsten ist: ein bewusster Ausstieg aus dem Käfig der reinen Individualität. Sich treffen, reden, sich Ziele der Veränderung setzen, gemeinsame Visionen entwickeln. Kollektives Handeln als Kraftquelle wiederentdecken. In Gruppen, in wiederbelebten Nachbarschaften, in lokalen wie globalen Bündnissen. Hauptsache: nicht allein. Alle Veränderungen in dieser Welt gingen letztlich von kleinen Gruppen aus, die sich zusammengeschlossen und den richtigen Moment genutzt haben.
Lasst uns die Suchtmaschinen verlassen, die die faschistoiden Milliardäre des Silicon Valley nur noch reicher machen. Steigen wir endlich um auf digitale Dienste, die mit gemeinnützigem Open Source funktionieren. Es gibt sie längst: Ecosia statt Google, Mastodon statt Facebook, Signal und Threema statt Whatsapp, Posteo statt Gmail, Apertus statt ChatGPT. Das einzige Problem: Unser individueller Ausstieg bringt nicht die nötige öffentliche Aufmerksamkeit. Warum nicht einen kollektiven Umstiegstag organisieren und mit Happenings und Demonstrationen begleiten? Und überhaupt gilt: bschalten, so oft wie möglich Digital Detox, mit Kindern und Enkeln offline spielen, raus in die Natur.
Ja, es gibt sie noch, die naturbelassenen Ökosysteme, und sie sind wichtiger denn je für die Regeneration der Erde. Natur zu pflegen kann uns selbst heilen. Wir sind biophile Wesen, schon der Ausblick auf Bäume oder Grünpflanzen im Krankenzimmer hat messbare heilende Effekte. Traumatisierte und Suchtabhängige, die säen und ernten, genesen schneller und gründlicher. Menschen mit Garten haben eine gesündere Biodiversität im Darm, weil sie ihre Hände in die Erde stecken. Ja, mehr noch: Ein gärtnerndes Familienmitglied reicht die mikrobielle Vielfalt im Boden über den gemeinsamen Haushalt auch an andere Angehörige weiter. [XVI]
Noch weit wirksamer ist die kollektive Rettung bedrohter Ökosysteme. Wälder, Wiesen, Moore, Meere und ihre Lebewesen – sie brauchen Schutz und das Kümmern derjenigen, die früher mit ihnen zusammengelebt haben. Nur ein Beispiel: Die tief traumatisierten Sioux im Yellowstone National Park der USA, die von ankommenden Siedlern zusammen mit den früher dort lebenden Büffeln fast ausgerottet worden sind, haben mit der Wiederansiedlung von rund 6.000 dieser beeindruckenden Tiere ein Heilungsprojekt für die Erde und sich selbst initiiert. „Das bringt uns unsere traditionelle Lebensweise zurück und unser ökologisches Wissen“, sagt der Sioux-Therapeut Dallas Gudgell beim „Climate Consciousness Summit“. [XVII]

Und wenn Ökosysteme bereits zerstört sind, bedarf es kollektiver Trauer. „Individuelle Trauer heilt nicht die kollektiven Wunden“, so der US-Psychotherapeut Francis Weller. „Unsere jetzige Aufgabe lautet: das Sterben der Erde zu fühlen. Wir sind Sensoren.“ Trauma-Experte Thomas Hübl vom „Pocket Project“ ergänzt, das heiße nicht, sich zu ergeben. Niemand könne allein die Welt retten, aber jeder und jede könne ein Instrument erklingen lassen in einem großen Orchester, das die neue Musik spielt. Oder wie es der verstorbene Kernphysiker und Alternative Nobelpreisträger Hans-Peter Dürr ausdrückte: „Wegen der paar Verrückten, die derzeit die Geschicke der Welt lenken, werden wir doch nicht bereit sein, die Zukunft der Menschheit zu opfern.“ [XVIII] Auch nicht die Zukunft der Kraniche. Viele haben überlebt. Wir sollten alles tun, dass sie wieder tanzen.
Über die Autorin:

Dr. Ute Scheub ist promovierte Politikwissenschaftlerin, freie Journalistin und Autorin. Sie hat 1978 die taz mitbegründet und war in der Umweltredaktion und anderen Ressorts tätig. Seit 1997 ist sie freie Journalistin für verschiedene Medien. 2010 veröffentlichte sie ihre Dissertation über toxische Männlichkeit in der Außen- und Sicherheitspolitik. Seit 2009 produziert sie schwerpunktmäßig mutmachende Geschichten des Gelingens im Sinne des Konstruktiven Journalismus: Porträts von ökosozialen Pionieren und Erfolgsprojekten aus aller Welt.
Anhang/Fußnoten
[I] https://www.zeit.de/news/2025-06/17/rekord-mehr-als-zwei-drittel-meiden-nachrichten
[II] Infomail von Dennis Bühler, Republik, vom 2.11.2025
[III] https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/sieben-von-neun-planetaren-grenzen-ueberschritten-ozeanversauerung-im-gefahrenbereich
[IV] Jörg Blech, Matthias Rillig: Mutter Erde – wie der Verlust des Bodens unseren Planeten bedroht. Berlin 2025, S.227
[V] Jörg Blech, Matthias Rillig: Mutter Erde – wie der Verlust des Bodens unseren Planeten bedroht. Berlin 2025, S.215f
[VI] https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/hirschhausen-und-das-grosse-vergessen-100.html
[VII] Ute Scheub, Stefan Schwarzer: Gesundheit beginnt im Boden. Warum die Gesundheit allen Lebens von winzigen Mikroben abhängt. München 2025, S.9ff
[VIII] Nicole Schaenzler, Florian Beigel: Superorgan Mikrobiom. München 2020, S.133ff
[IX] Pocket Project: Interview mit Pat McCabe, Climate Consciousness Summit , 18.11.2025
[X] Lucas Buchholz: Kogi. Wie ein Naturvolk unsere moderne Welt inspiriert. Saarbrücken 2019, S.29
[XI] Ute Scheub, Annette Jensen: Interview mit Mama José Gabriel, 20.9.2015
[XII] Gabor Maté: Vom Mythos des Normalen. Wie unsere Gesellschaft uns krank macht und traumatisiert. München 2022, S.336ff
[XIII] Siehe u.a. Tim Kasser et al: Some Costs of American Corporate Capitalism: A Psychological Exploration of Value and Goal Conflicts. Psychologiccal Inquiry 18, 1.3.2007, S.1ff
[XIV] https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/einsamkeitsreport-60-prozent-kennen-einsamkeit-2187212?tkcm=ab
[XV] Tagesschau vom 2.12.2025
[XVI] Jörg Blech, Matthias Rillig: Mutter Erde – wie der Verlust des Bodens unseren Planeten bedroht. Berlin 2025, S.174
[XVII] Pocket Project: Interview mit Dallas Gudgell, Climate Consciousness Summit, 14.11.2025
[XVIII] Hans-Peter Dürr in: Gerald Hüther, Christa Spannbauer (Hrg): Verbundenheit. Warum wir ein neues Weltbild brauchen. Bern 2021, S.27

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